Bevölkerungsschutz, Stegen ist aktiv dabei!

Veränderungen der politischen Gegebenheiten in Europa (Ost-West-Entspannungsprozess, Wiedervereinigung Deutschlands), begleitet von einschneidenden Änderungen der politischen Vorgaben im Zivil- und Katastrophenschutzes, sowohl finanziell als auch strukturell, und die insbesondere im Bereich des Rettungsdienstes in den vergangenen Jahren veränderten Hilfeleistungsstrukturen haben ein Anpassung des Leistungsangebotes des Deutschen Roten Kreuzes erforderlich gemacht.

So wurden multifunktionale Einsatzeinheiten (EE) geschaffen, die bei Schadensereignissen jeder Größenordnung schnell und flexibel in der Lage sind, abgestimmt auf die bereits bestehenden Strukturen des Rettungsdienstes und der Feuerwehren, den betroffenen Menschen gezielt zu helfen. Die direkte Anbindung der Sanitätsgruppe der Einsatzeinheit an den Rettungsdienst sowie die zeitnahe Einbindung der Betreuungsgruppe in die Hilfeleistung schließt die bisher vorhandene Versorgungslücke zwischen dem Rettungsdienst und dem Katastrophenschutz. Durch die multifunktionale Struktur der Einsatzeinheit mit ihrer Ausstattung und der Ausbildung des Personals ist das DRK jederzeit in der Lage, den Rettungsdienst bei der Versorgung von Verletzten und Kranken wirkungsvoll zu unterstützen, zu ergänzen und ggf. abzulösen. Die von einem Schadensereignis betroffenen, aber unverletzten Menschen werden betreut und versorgt. Je nach Schadenlage unterstützen sich die Sanitäts- und Betreuungsgruppe gegenseitig bei der Aufgabenerfüllung.

Technisch ausgebildetes Fachpersonal mit entsprechender Ausbildung ergänzt und unterstützt die Sanitäts- und Betreuungsgruppe in ihren Aufgaben. Die DRK-Einsatzeinheit kann sowohl als komplette Einheit, als auch in Fachgruppen eingesetzt werden.

Personalstärke und Ausstattung

Die Personalstärke der Einsatzeinheit beträgt 30 Einsatzkräfte. Zu jeder Einsatzeinheit gehört ein Arzt. Untersuchungen von Schadensereignissen unterhalb der Katastrophenschutzschwelle in den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass es in kürzester Zeit zu einer großen Zahl hilfebedürftiger -verletzter und unverletzter- Personen kommt. Der Rettungsdienst konzentriert sich vorrangig auf die Versorgung von Notfallpatienten und deren Transport in die Kliniken. Da der Rettungsdienst prinzipiell (entsprechend der DIN) für den individuellen Notfall ausgestattet ist, reicht die Ausstattung eines RTW oder KTW in der Regel nur für die Versorgung eines Notfallpatienten aus. Insbesondere mangelt es bei einem Massenanfall von Verletzten an Material, wie Tragen, Decken, Infusionen, Medikamenten, Ruhigstellungsmaterial und Sauerstoff. Außerdem verfügt der Rettungsdienst über keinerlei Möglichkeiten, bei schlechter Witterung z.B. einen überdachten Verbandplatz (Zelt) oder bei Dunkelheit Beleuchtung zu schaffen. Die Einsatzeinheit schließt diese Versorgungslücke.

Die Stegener Bereitschaftsmitglieder bilden zusmmen mit den Bereitschaften Buchenbach, Oberried, Kirchzarten, Zarten, Umkirch und March die DRK Unterstützungseinheit Sonderlagen, die Einmalig in Baden-Württemberg ist. Detaillierte Informationen über die Struktur und Aufbau, sowie zu den Einsätzen finden Sie auf der Seite der Sondereinheit.

Hier geht es zur Homepage unserer Unterstützungseinheit Sonderlagen!

Kontakt


Peter Rombach
Verbandsführer

DRK OV Stegen
Haus der Vereine
Im Gewerbepark 2
79252 Stegen

Tel.: 07661-909983-30
Fax: 07661-909983-39
Mail: peter.rombach@drk-stegen.de
UE Sonderlagen

Hier gelangen Sie zur Homepage der Unterstützungseinheit Sonderlagen
Unser Spendenkonto

IBAN: DE72 6805 1004 0005 0775 57

BIC: SOLADES1HSW

Sparkasse Hochschwarzwald

©2008 - 2015| Impressum